Foap

 

        1. Vorstellung:


Foap wurde im Jahr 2011 von Alexandra Bylund und David Los gegründet. Der Sitz des Unternehmens befindet sich in Warschau, Polen. Foap ist eine Plattform für Fotografen, vom Laien bis zumProfi, sowie für Unternehmen, die auf der Suche nach bestimmten Bildern sind. Allein als Android-App wurde Foap bisher über 5 Millionen mal heruntergeladen.

        1. Funktion:

Grundlegend ist die Installation der Foap App, verfügbar für Android und iOS, auf dem Smartphone. Das Hochladen von Fotos über PC oder Laptop ist nicht möglich. Hochgeladene Bilder, das Mindestformat beträgt 1280 x 960 Pixel, werden auf dem Foap-Markt präsentiert. Es gibt aber weitere Präsentations- und damit Vermarktungsmöglichkeiten.

        1. Verdienstmöglichkeiten:

Insgesamt bietet Foap den bei Ihnen registrierten FotografInnen 4 Möglichkeiten, Geld zu verdienen. 1. In das eigene Profil hochgeladene Fotos auf dem Markt anbieten. In diesem Markt beträgt der Höchstpreis für ein Foto 10 US-Dollar. Davon behält Foap 50 % Provision. 2. Die Teilnahme mit den eigenen Fotos an sogenannten Sampled Missions. Hier werden Sachpreise der Foap-Partner ausgelobt. 3. Die Teilnahme an Premium-Missionen. Um an Premium-Missionen teilnehmen zu können, ist es notwendig, diese mit digitalen Foap-Münzen freizuschalten. Diese können gekauft oder durch das Ansehen von Werbevidos verdient werden. In Premium-Missionen werden bis zu 2000 US-Dollar für die Sieger ausgelobt. 4. Die Teilnahme an Foap-Missionen, wobei bestimmte Produkte im Foto platziert sein müssen. Die Fotopreise können hier bis zu 60 US-Dollar betragen (auch hier gilt die 50-%-Provision an Foap), zuzüglich gibt es Belohnungen von 50 bis 200 US-Dollar.

        1. Voraussetzungen / Skills:

Technisch gesehen ist ein Paypal-Account zwingend vorgeschrieben, um Auszahlungen erhalten zu können. Bezüglich der Handy-Kamera muss diese in der Lage sein, zumindest eine Bildgröße von 1,3 Megapixel zu liefern, was heute kein Problem ist. Mehr, also eine höhere Auflösung, ist natürlich besser. Immerhin wird hier mit rund 3 Millionen anderen FotografInnen konkurriert. Das gilt gleichermaßen für das fotografische Können.

        1. Anleitung:

Nach dem Download und der Installation der Foap App ist eine Registrierung notwendig. Das geht über ein


Google-Mail-Konto oder eine andere E-Mail-Adresse. Das Menü der App ist weitgehend selbst erklärend. Während die Webseite von Foap auf dem Laptop oder dem PC nur in Englisch abgefasst ist, kann in der App auf dem Handy die Sprache eingestellt werden beziehungsweise wird sie automatisch auf die aktuelle Handysprache eingestellt.

        1. Pro und Contra:

Der Bekanntheitsgrad von Foap ist recht hoch und damit auch die Wahrscheinlichkeit, ein Foto verkaufen zu können.

Mit 50 % Provision pro verkauftem Foto langt Foap im Verhältnis zu anderen Plattformen doch ordentlich zu. Auch dass Paypal die einzige Möglichkeit der Auszahlung darstellt, ist zu bemängeln. Die Plattform ist nur in englischer Sprache verfügbar. 

        1. Fazit:

Heute werden jeden einzelnen Tag mehr Fotos aufgenommen als in der gesamten vordigitalen Geschichte der Fotografie. Umso mehr ist es wichtig, als FotografIn, die oder der mit dem Fotografieren Geld verdienen will, für sich selbst Alleinstellungsmerkmale zu schaffen. In dieser Hinsicht können FotografInnen durch das Bewertungsforum auf Foap profitieren. Zwar nicht in Form von Bargeld, aber in Form konstruktiver Kritik, die dabei hilft, den eigenen, wiedererkennbarenStil zu entwickeln. Allerdings ist mitunter auch eine dicke Haut notwendig und vor allem viel Geduld. 

https://www.foap.com


 

 

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Statist*in als Nebenjob und vielleicht entdeckt werden

3D-Visualisierungen verkaufen

Defekte Kleingeräte reparieren und verkaufen