Bubble
Vorstellung:
Bubble.io wurde im Jahr 2012 von Josh Haas und Emmanuel Straschnov in New York gegründet. Auf Bubble lassen sich komplexe Webanwendungen ohne Programmierkenntnisse bauen oder erstellen. So auch verschiedene Apps oder aufwendige Webseiten. Gerade Apps der unterschiedlichsten Art finden immer mehr Anwendung auf der steigenden Anzahl an Smartphones. Dementsprechend gibt es hier für ideenreiche Menschen eine Verdienstmöglichkeit. Apps auf Bubble.io entwickeln und verkaufen.
Funktion:
„Dafür gibt es doch sicher eine App?“. Ein Spruch, der schon vor Jahren aufgekommen ist und sich immer mehr bewahrheitet. Tatsächlich geht die Anzahl der auf den beiden großen App-Marktplätzen von Google Android und Apple iOS zum Download angebotenen Applikationen in die Millionen. Trotzdem gibt es immer wieder neue Ideen für Apps. Eigentlich setzt die Entwicklung einer App gute Programmierkenntnisse voraus. Mit Bubble können Apps aber auch ohne dieses Fachwissen erstellt werden. Wer sich einmal auch nur rudimentär mit Computersprache auseinandersetzte, kann zumindest erahnen, wie aufwendig es ist, selbst eine simple Funktion per Zeilencode in einer der Programmiersprachen zu schreiben. In Bubble liegen viele dieser wichtigen Codes als grafische Elemente vor und müssen nur an die richtige Stelle der Oberfläche geschoben werden.
Verdienstmöglichkeiten:
Konkrete Zahlen lassen sich für den Verkauf einer App nicht nennen. Es kommt immer darauf an, wie erfolgreich sie am Markt ist. Dabei muss es nicht unbedingt der Einzelverkauf einer App sein. Die aktuell erfolgreichste App der Welt ist TikTok und die ist bezüglich der reinen Programmiertechnik nicht sehr aufwendig. Allgemein sind Social-Media-Apps bezüglich des Erfolgs von Anfang an führend, gefolgt von Nachrichten-Apps und Apps für Videokonferenzen. Bei diesen Apps wird nicht über den Verkauf der App, sondern durch die Interaktivität der Nutzer Geld verdient. Marc Zuckerberg kann davon ein Lied singen.
Voraussetzungen / Skills:
Grundsätzlich ist es hilfreich, wenn bereits eine gewisse Affinität zu Computerprogrammen besteht oder zumindest zu Grafikprogrammen. Wirklich wichtig sind jedoch gute Englischkenntnisse, denn Bubble liegt nur in englischer Sprache vor. Wer bereits ein oder mehrere Grafikprogramme nutzt, wird es leichter haben, sich auf Bubble beim Erstellen einer App zurechtzufinden.
Anleitung:
Für das Einloggen in Bubble.io wird nur eine E-Mail-Adresse oder ein Google-Konto benötigt. Nach mehreren
einleitenden Seiten gelangt der oder die Nutzerin auf die Seite zum eigentlichen Erstellen der App oder einer anderen Webanwendung. Für völlig unbedarfte Anfänger ist es ratsam, eines der im Web zu findenden, in Deutsch abgefassten Tutorials zu nutzen. Einfach bei Google die Suchwörter „Bubble io deutsch“ eingeben, dann finden sich mehrere Anleitungen für Anfänger auf Bubble.io.
Pro und Contra:
Mit Bubble lassen sich Webanwendungen für PC und Handy einfach mittels Drag-and-Drop erstellen. Das Programm bietet eine große Auswahl an Werkzeugen und es unterstützt Plugins.
Der Nachteil ist unter anderem, dass der oder die benutzten Codes urheberrechtlich nicht geschützt sind. Bisherige Erfahrungen zeigen zudem, dass Apps, die mit Bubble erstellt werden, etwas langsamer reagieren als Apps aus geschriebenem Code.
Fazit:
Wer eine tolle Idee für eine App hat und es sich zutraut, kann den Versuch starten, diese selbst zu bauen und auf den Markt bringen. Außer der aufgewendeten Zeit liegen die Anfangs-Investitionen bei null Euro. Vielleicht wird daraus ein Mega-Erfolg, es wäre nicht der erste in der Welt der Handy-Apps.
https://bubble.io/


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